Planungswerkstatt Schalke zur Umgestaltung des Platzes an der Grillostraße

Auftraggeber: Stadt Gelsenkirchen

Bürgerbeteiligung: 2014

Im Rahmen des Stadtteilprogramms Soziale Stadt Schalke soll der „Grilloplatz“ zwischen Kurt-Schumacher-Straße und Schalker Straße und sein näheres Umfeld umgestaltet werden. 

Daher hat die Stadt Gelsenkirchen eine Planungswerkstatt mit Anwohnern und Akteuren durchführen lassen. Ziel der Planungswerkstatt war, einen nutzernahen Einblick in die Strukturen des Grilloplatzes und des Umfeldes zu erhalten. Ein zentraler Bestandteil der Planungswerkstatt war ein gemeinsamer Rundgang von Anwohnern, Akteuren und Planern. Die Bürger zeigen den Planern den Ort aus ihrer Sicht und erarbeiten anschließend Ideen für ein nachhaltiges Gesamtkonzept. Die gewonnenen Erkenntnisse sind in den weiteren Planungsprozess eingeflossen. 

 

Parkgespräch – Bavierpark

Auftraggeber: Stadt Erkrath

Bürgerbeteiligung: 2014 

Veranstaltungsort: Caritas-Begegnungsstätte in Erkrath

Gemäß des 2002 beschlossenen Entwicklungskonzepts wurde der Bavierpark in drei unterschiedliche Parkbereiche eingeteilt: „Park an der Stadt“, „Alter Park“ und „Bürgerpark“
Leitziele der Planung sind die Aufwertung der Parkzugänge, eine intensive Anbindung an die Düssel sowie Erhalt und Förderung der angestammten Nutzungsstrukturen. 

Im Rahmen eines Parkgesprächs waren Nachbarn und Akteure eingeladen, um sich kreativ über Lösungsmöglichkeiten und alternative Gestaltungsweisen zur Umgestaltung des Teilbereichs „Bürgerpark“ auf der Grundlage einer bestehenden Vorentwurfsplanung auszutauschen und Wünsche und Anregungen vorzubringen. Durch das intensive Parkgespräch konnten gezielt Wünsche und Vorstellungen in den weiteren Planungsprozess einfließen.

Soziale Stadt Lünen Gahmen - Quartiersoffenen Spielparcours Vinckeplatz - Einbindung der Nutzer während des gesamten Planungsprozesses

Auftraggeber: Stadt Lünen

Bürgerbeteiligung: 2012

Ziel der Umgestaltung von Freiflächen der Overbergschule war es, einen bewegungs- und spielfördernden Freiraum zu schaffen, der auch außerschulisch als Spiel- und Treffpunkt allen Kindern des Quartiers offen steht. Dabei war eine räumlich-funktionale Vernetzung mit der benachbarten Grünfläche herzustellen, um einen zusammenhängenden Quartiersplatz auszubilden. Die Planung sollte den Aspekt der Inklusion berücksichtigen.

Die Entwicklung eines Gestaltungskonzepts erfolgte in enger Kooperation mit Vertretern der beteiligten Stadtämter, der Schule sowie unter intensiver Beteiligung der späteren Hauptnutzer, der Kinder des Quartiers.

Zu Beginn der Planungsphase haben die Grundschüler ihre Wünsche und Ideen in Bildern dargestellt. Die Auswertung der Bilder ergab, dass überwiegend Spielanlässe zum Klettern, Rutschen, Schaukeln, Tore zum Bolzen sowie ausreichende Sitzgelegenheiten gewünscht wurden.

In Abstimmung mit den beteiligten Lehrern wurde die Prämisse festgelegt, dass der Schulhof im Hinblick auf die erforderliche Aufsichtspflicht transparent gestaltet werden sollte. Die Fläche vor dem Schulgebäude sollte als Sammelplatz weitestgehend frei von Einbauten gehalten werden. Vielfacher Wunsch des Lehrerkollegiums war ein grünes Klassenzimmer im Freien.

Das erarbeitete Gestaltungskonzept sowie alle weiteren Planungsphasen wurden mit den Beteiligten Personen und Institutionen in Gesprächsgruppen rückgekoppelt und somit gemeinsam weiterentwickelt.

Im Rahmen einer Mitmachaktion bemalten die Kinder des Quartiers Holzstaketen, die bei der späteren baulichen Umsetzung als farbenfroher Zaun auf dem Schulhof platziert wurden.

Im Ergebnis fanden sich alle beteiligten Akteure in der Gestaltung des Spielparcours wieder.